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Hintergrund:
Schimmel
und seine möglichen gesundheitlichen
Folgen |
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Umweltbundesamt und Landesgesundheitsamt Ba- den-Württemberg haben
die betroffenen Personen z.B.:
"eine erhöhte
Infektanfällig- keit, eine juckende oder häufig laufende Nase,
einen brennenden Hals oder Hus- ten, ohne erkältet zu sein,
Hautprobleme, wie
Ekzeme und Juckreiz, Bauch- schmerzen und Verdau- ungsbeschwerden, unerklärliche
Kopf- und Gliederschmerzen, Kon- zentrationsstörungen, eine unerklärliche
Müdigkeit bzw. Erschöpfung".
(Link
Umweltbundesamt)
Doch
Schimmel erhöht nachgewiesenermaßen auch das Risiko, dauerhaft
und schwerer zu erkranken.
Zu diesen schwereren
Erkrankungen zählen insbesondere allergische Reaktionen, die u.a.
zu Asthma führen können.
"Das Risiko, an
Asthma zu erkranken, ist bei Kindern, die sich regelmäßig
und länger in schimmelbe- lasteten Räumen aufhalten, zwei- bis
dreimal höher".
Deutsches
Ärzteblatt 2007 (PDF-Dokument) Link
Stachybrotys
chartarum
Von diesem Pilz
gehen
nach neuesten Beobach-
tungen große
Gefahren
aus.
Bekannt wurde dieser
Pilz
durch die sogenannten
„Cleveland Babies“
von
denen ein Baby nachweis-
lich auf Grund einer
Ver-
giftung mit diesem
Schim-
melpilz starb.
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Schimmelpilz
in der Kita Arndtstraße
Eine
unendliche Geschichte?
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Foto:
Wilhelm Odenwald
Seit Ende April 2011 wegen Schimmelpilz für
Kinder geschlossen.
Kinder-Tagesstätte in Menden (Arndtstraße). |
| Schimmel
vertreibt Kindergartenkinder |
Nachdem
die Kita Arndtstraße im Mai 2011 wegen eines Schimmelpilz-
befalles
erneut
geschlossen wurde, sind die Gruppen in Ausweichquar-
tieren am Papenbusch
und am Vollmersbusch untergebracht.
Das sich unter den
Eltern langsam Unmut breit macht, ist nur allzu Ver-
ständlich.
Die angeblich ausreichenden
und geeigneten Räumlichkeiten sind nach
Meinung der betroffenen
Eltern keineswegs vorhanden.
Am Vollmersbusch
z.B. sind die Kinder in einem Mehrzweckraum unter-
gebracht, der eher
an ein Großraumbüro, als an eine Kindertagesstätte
erinnert.
Auch die sanitären
Einrichtungen sind keineswegs als kindgerecht zu be-
zeichnen (mehr unter
Vollmersbusch).
Verständlich
aber auch Sorge der Eltern um die Gesundheit ihrer Kinder.
Denn bereits im
Zuge von Umbauarbeiten im Sommer 2010 wurde von
einem Sachverständigenbüro,
ein
über längere Zeit bestehender Was-
seraustritt festgestellt,
der zu einer Schimmelpilzbildung geführt hat.
Eine der festgestellten
Schimmelpilzarten ist der Typ Stachybotrys char-
tarum, der auch
zu schwereren Erkrankungen führen kann (neben-
stehender Link Stachybotrys
chartarum.
Schon vor einigen
vor Jahren hatte es Beschwerden über Geruchsbeläs-
tigungen in der
Kita Arndtstraße gegeben, die damals auf einen verende- ten Marder
im Dachbereich zurückgeführt wurden.
Auch ein vermutlich
über längere Zeit andauernder Wasseraustritt aus ei-
nem defekten Leitungswasserrohr
wurde damals festgestellt.
Mehr als die Reparatur
des Leitungsschadens ist aber damals wohl nicht
geschehen (keine
Schimmelpilzmessungen). Einer der bisher aufgefun-
denen Herde wurde
im Bereich des damaligen Rohrschadens entdeckt.
Wie lange schon,
fragen sich die besorgten Eltern, sind die Kinder diesen
Schimmelpilzen ausgesetzt
gewesen.
Letzter
Stand laut Aussage der Verwaltung vom 23.12.2011: "Aufgrund
das bisher die
Ursache der Raumluftbelastung nicht gefunden wurde,
ist ein Wiedereröffnungstermin
der Kita Arndtstraße nicht einschätzbar". |
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Auszüge
aus den Niederschriften der Sitzungen des Kinder- und Ju- gendhilfeausschusses
zum Thema Kita und Schimmelpilz in der Kita Arndtstraße.
(Montage W. Odenwald). |
Schreiben der Verwaltung
an die Kita Eltern:
"Für die damit
für Sie verbundenen Unannehmlichkeiten bitte ich Sie um Verständnis",
"in beiden Ein-
richtungen sind
ausreichende und
geeignete Räumlichkeiten
vorhan-
den". Hierzu Fotos
auf der Seite
Vollmersbuch. |
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